Das Ende einer Ära
Dichand ist tot!
Der Kaiser der Österreichischen Medienlandschaft ist von seinem Thron herabgestiegen. Endgültig und für immer. Und ich will jetzt ganz ehrlich sein: Ich bin nicht im geringsten traurig über sein ableben, eher das Gegenteil trifft zu. Es wurde allmählich Zeit.
Angeblich soll man ja nicht schlecht über Tote reden. Persönlich halte ich diesen Spruch für Blödsinn. Die Toten kümmert es wenig, wie man von ihnen spricht. Noch dazu könnte man den Eindruck gewinnen als wären all die Dinge, die jene Person zu Lebzeiten getan hat, hiermit entschuldigt, vergeben und vergessen. Mitnichten. Vor allem wenn es sich um Dinge handelt, die man üblicherweise in die unterste Schublade der Ethik einordnen würde. Dichand kann immerhin auf eine lang Liste solcher Dinge zurückblicken. Die Schäden die das Land durch sein Tun davongetragen hat werden noch lange zu sehen sein.
Was passiert jetzt, da der Imperator nicht mehr ist? Das schlimmste was Österreich passieren kann wäre der endgültige Schritt ins 21. Jahrhundert.
Der Kaiser ist tot. Die Monarchie ist zu Ende. Können wir beide jetzt endlich begraben?
—
Ein würdiger Nachruf übrigens ist hier zu lesen.










Letzte Kommentare